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"Wild-Thing"-Treffen: Ultraleicht-Fluggruppe hatte zum nostalgischen
Spektakel geladen
WEILERSWIST. Während Jogis-Jungs mit dem größten Passagier-
flugzeug der Welt, dem Airbus A380, abhoben, ging es auf der Start-
und Landebahn der Ultraleicht-Fluggruppe ""Nordeifel" viel kleiner
und nostalgischer zu.
Beim ersten "Wild Thing"-Fliegertreffen fanden immerhin gut 20 derartige
Leichtflugzeuge den Weg nach Weilerswist.
"Es gibt in Deutschland nur etwa 80 Flugzeuge dieses Typs, daher
ist das schon etwas Besonderes", freute sich der Präsident des Vereins,
Werner Karg. Markenzeichen dieser sogenannten Buschflieger sind
die großen und dadurch stabilen Reifen, die es dem Piloten ermöglichen,
auch auf holprigem Untergrund zu landen. Außerdem haben die Zweisitzer
im Heck relativ viel Platz. Auch das erste überhaupt gebaute Modell
setzte bei strahlendem Sonnenschein in Weilerswist auf. Pilot und
Maschine waren extra zum Fly-In aus Ungarn gekommen. Aber auch aus
Hamburg, Berlin oder Bayern waren Hobbypiloten angereist. Dabei
waren die vermeintlich perfekten äußeren Bedingungen für die Piloten
nicht so optimal. "Wenn sich Haufenwolken bilden, dann ist das ein
Zeichen für starke Thermik. Dadurch kann Pilot und Maschine ein
bischen durchgerüttelt werden", erklärte Karg und ergänzt mit einem
Lächeln, dass durch den Auftrieb allerdings deutlich Treibstoff
gespart wird.
Gut 15 Liter verbraucht ein Flugzeug des Typs "Wild Thing" pro Stunde.
Der Preis für eine Maschine liegt bei 30000 Euro. "Wenn man zu zweit
oder zu dritt ein solches Flugzeug in einer Haltergemeinschaft hat,
dann ist dieses Hobby kostenmäßig mit dem Motorradfahren zu vergleichen",
weiß Werner Karg zu berichten.
Auch er ist schon seit 15 Jahren dabei und genießt jede Minute,
die er mit seiner Maschine in der Luft verbringen kann. Wie viele
das waren, weiß er nicht mehr so genau.
Ein Höhepunkt des Internationalen Fliegertreffens war der Feldgottesdienst
abseits der Start- und Landebahn. Militärdekan Paul Hauser ließ
es sich nicht nehmen, anschließend auch noch jedes Flugzeug zu segnen.
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Schnupperflüge konnten die Besucher
des "Wild-Thing"-Treffens in Müggenhausen buchen.
Und schon hoben sie zu einer ausgedehnten Platzrunde ab
(Bild: Tom Steinicke)
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Militärdekan Paul Hauser, der die einzelnen
Flugzeuge nach einem Feldgottesdienst segnete
(Bild: Tom Steinicke)
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